Amerikanisches Schwermetall holt Rundenrekord auf der Nordschleife

Dass amerikanische Autos durchaus schnell sein können, ist nichts neues. Daß amerikanische Autos jetzt auch noch scheinbar schnell um Kurven fahren können – das ist doch relativ neu. Vor allem, wenn die Autos jetzt plötzlich auch noch Rekorde brechen, an deren Nähe sie, dem Klischeenach, im Serientrimm niemals kommen dürften.

corvette
Auch in blau böse: Corvette ZR1


Denn nachdem bereits der Cadillac CTS-V eine Rundenzeit von 7:59,32min auf der Nordschleife geholt hat, hat die Neuauflage der Corvette ZR1 mit kompressorbeatmetem 6,2-Liter-V8 vergangenen Freitag eine beachtliche 7:26,4 in das kurvige, 20,832 Kilometer lange Asphaltband gebrannt. Beide Autos sollen laut GM im absoluten Serientrimm auf die Strecke gegangen sein. Sogar die Reifen sollen Standart gewesen sein.
Das behauptet zumindest Tadge J. Juechter im Corporate Blog von GM. Juechter, ein offenbar uramerikansicher Name, ist Chefmaschinist auf dem kleinen Kriegsschiff, dass sich da anschickte den gut 6 mal so teuren Pagani Zonda F Clubsport vom Bestzeitenthron der Seriensportwagen zu schubsen. Und wie Scotty seine Enterprise bis auf die letzte Schraube kannte, weiß auch Juechter über das Wohlbefinden seines Schützlings: Mit einer Ebene-3-Diagnose, also einem speziellen Setup, würde der aufgebohrte Opel Tigra noch schneller um die Nürburg donnern, sagt der Mann.

Ein Affront! Zuffenhausen, wo bist Du? Aber ganz ehrlich? Ich will so eine! In schwarz. Mit Schleife.

P.S.: Wem Bilder nicht reichen: So fährt klingt das Miststück auf der Nordschleife bei Testfahrten.

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