MINI United: Die MINI Challenge Rennen

Ja, Motorsport gab es in Silverstone natürlich auch und das nicht zu knapp. Zwei Rennen zur Mini 7 Racing Club Serie und zwei Läufe zur deutschen MINI Challenge. Die Rennberichte dazu nach dem Klick…

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Erwin Piro wartet nach seinem Crash vor dem MINI United auf den Abschleppwagen

Rennen 1: Thomas Jäger gewinnt souverän
Im Rahmen der 50 Jahrfeier der Marke MINI in Silverstone startet die MINI Challenge zu ihrem zweiten Rennwochenende. Der Mann auf der Pole Position beim ersten von zwei Läufen ist gleichzeitig der souveräne Sieger vom Lauf am Samstag: Der MINI Challenge Champion von 2004, Thomas Jäger.

Ungestört vom Rennabbruch in Runde 1 dominierte der Münchner bei sommerlichen Temperaturen das Rennen nach belieben. “Es passte einfach alles, nur schade, dass Hari Proczyk derzeit vom Pech verfolgt ist.” Der Österreicher fing sich bereits in der Einführungsrunde einen Plattfuß ein. Konnte den maladen Reifen zwar auf Grund des Rennabbruchs in Runde 1 tauschen, wurde aber von der Rennleitung ans Ende des Feldes verbannt, wegen unerlaubten Arbeitens am MINI. Letztendlich konnte er sich somit nur bis auf Platz 13 vorkämpfen. Auslöser für den Rennabbruch war ein Überschlag von Henry Littig. MINI zerstört, Fahrer unversehrt.

Nach dem Restart gab es eine herrlichen Kampf um die Positionen zwei bis acht. Das Problem auf englischen Hochgeschwindigkeitskurs, von dem alle Fahrer aber trotzdem begeistert sind, beschreibt der siebtplatzierte Nico Bastian: “Auf Grund des Streckenlayouts gibt es kaum Möglichkeiten zu Überholen. Von daher bin ich auch nicht zufrieden mit meinem Ergebnis.” Gleicher Meinung ist auch die einzige Dame im Feld, die als fünfte das Rennen beendete, Steffi Halm von Schirra Motoring: “Das einzig gute an der Position: Ich starte morgen aus der ersten Reihen neben Daniel Haglöf, der sechster wurde.”

Rennen 2: Haglöf zum Dritten
Vier Rennen, drei Siege. Besser kann es für den Schweden kaum laufen. Doch bei sommerlichen Bedingungen war diese Fahrt zum Sieg keine einfache, denn der Schwede hat 50kg Platzierungsgewicht an Bord und eine Frau im Nacken.

Doch der Reihe nach. Nach dem Start löste der von Platz 32 startende Christian Vollmer mit einem Abflug eine Safety Car Phase aus, die zu einiger Verwirrung und kontroversen Diskussionen nach dem Rennen sorgte. In Runde vier scherte das Safety Car wieder aus und das Rennen wurde wieder aufgenommen. Wie an einer Perlenkette aufgezogen absolvierten die ersten fünf ihre Runden. Die zweitplatzierte Steffi Halm: “Die 50kg Ballast bei Daniel Haglöf sorgten dafür, dass er weniger Wheelspin beim Herausbeschleunigen aus den Kurven hatte. Ich hatte zwar Vorteile bei der Topspeed und natürlich beim Anbremsen, jedoch wurde der Schwede dann so breit, wie LKW.” Auch der drittplatzierte Daniel Keilwitz und der dahinter liegende Hendrik Vieth fanden kein Weg an dem Spitzenduo vorbei.

Im Endeffekt konnten sowieso nur ein Fahrer in den Top Ten mit sehenswerten Überholmanövern glänzen: Thomas Jäger. Der Sieger vom Vortag, von Platz sechs gestartet, fiel durch die Safetycarphase auf Platz 9 zurück und kämpfte sich durch harte, aber faire Manöver wieder bis auf Platz 6 vor. “Ich hatte mir mehr erhofft, jedoch wurde ich in der Gelbphase von einigen Kollegen überholt.” Genau diese Überholmanöver während der Gelbphase und der sich daran anschließende Safetycarphase standen auch im Interesse der Rennleitung. Aus diesem Grund stand auch zwei Stunden nach Rennende kein offizielles Rennergebnis zur Verfügung. Daher sind alle genannten Platzierungen ohne Gewähr.

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